Die 50iger Jahre

Mai 1955 - Unsere A-Jugend verlor das Halbfinale um die Südwestfalen-Mei­sterschaft in Sundern gegen Nepfen unter den Augen des damaligen Trainers der 1. Mannschaft Fritz Machate.

Am darauf folgenden Sonntag (Pfingsten) standen im Spiel gegen Wesel schon zwei A-Jugend-Spieler (Georg Eisenbrecher / Werner Schnieder) in der 1. Mannschaft; damit begann der Generationswechsel. Viele der großen Nachkriegsfußballer, u.a. Willi Hense, Günther Protzek, Hein Verstappen, Emil Schnettker, Gert Rettinghaus u.v.a. In dieser Zeit lebte der Fußball. Bei den so genannten Klassikern - Ortskampf, Arminia und VFB Bielefeld., Spielvereinigung Beckum u.v. andere, hingen ihre Schuhe an den berühmten Nagel. Um die verbleibenden älteren Recken, wie Wegmann,. Wulf, Heiler und Ehle formte Fritz Machate, später Klaus Feilen, eine neue erfolgreiche Mannschaft. Der sportliche Umbruch war nicht leicht, denn wir spielten in der höchsten Amateurklasse mit renommierten Clubs zusammen.

Wegen Neuordnung der Ligen musste Teutonia am grünen Tisch (nur die ersten acht Vereine der Tabelle bildeten die neue Liga) den Weg in die untere Klasse antreten, um im darauf folgenden Jahr 1957 in den unvergesslichen Hitzeschlachten den Wiederaufstieg zu schaffen.

In dieser Zeit lebte der Fußball. Bei den so genannten Klassikern – Ortskampf, Arminia und VFB Bielefeld, Spielvereinigung Beckum u.v. andere - waren es immer zwischen 3.000 und 5.000 Zuschauern, die diese Spiele am Waldschlößchen miterlebten. Wer erinnert sich nicht der Sonderzüge nach Beckum? Durch Querelen im Vorstand, unnötige Trainerwechsel, aber natürlich auch durch schwache Leistungen der Mannschaft, gab es ein Auf und Ab bis zum Abstieg in die Bezirksliga.

von links: A. Latza (Jugendobmann), Schnieder, Schacht, Risse, Dauk, Korrat, Schmidt, Brunsmann, Schirmer, Fr. Funke, Langner, Krickau, A. Funke, G. Protzek (Trainer)